Energiewirtschaft

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Investitionen in Erneuerbare Energien
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Erneut erfolgreicher Start für das Seminar: Richtige Antragstellung nach §§ 63 ff. EEG –(k)ein neuer Weg im EEG 2017

„EEG 2017: Start in die nächste Phase der Energiewende“ – so bewirbt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf seiner Internetseite die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zum 1. Januar 2017. Bedeutet dies, dass nach den umfangreichen Änderungen durch das EEG 2014 erneut die Besondere Ausgleichsregelung für Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie Schienenbahnen auf einen neuen Weg gebracht wird? Diese und viele weitere spannende Fragestellungen galt es zu beantworten.

Am 26. Januar 2017 fand genau zu diesem Thema in Berlin das von Gerhard Locher (Partner F&R) und seinem Team organisierte Seminar zur Besonderen Ausgleichsregelung statt. Das ganztägige Seminar stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Richtige Antragstellung nach §§ 63 ff. EEG –(k)ein neuer Weg im EEG 2017“. Nach der weitreichenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zum 1. August 2014 (EEG 2014) sind pünktlich zum 1. Januar 2017 das EEG 2017 sowie das KWKG 2017 in Kraft getreten. Gerade Letzteres wurde durch den Gesetzgeber sozusagen „in letzter Minute“ verabschiedet. Wie nahezu in jedem Jahr sind Industrieunternehmen und Schienenbahnen insofern auch ganz aktuell wieder mit zahlreichen Neuerungen im Bereich der Energiewirtschaft konfrontiert.

Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Herabsetzung der erforderlichen Stromkostenintensität für Unternehmen des produzierenden Gewerbes der Liste 1 der Anlage 4, von 17 auf 14 Prozent – eine Änderung, mit der sich der Kreis der Antragsberichtigten erweitert. Mit dem EEG 2017 werden zudem überarbeitete Definitionen der „Umwandlung“ und „neugegründeter Unternehmen“ in den Gesetzestext aufgenommen. Hierdurch ergeben sich zum Teil umfangreiche Auswirkungen auf Umstrukturierungsvorhaben.

Hinzu kommt, dass sich der deutsche Gesetzgeber und die EU-Kommission im August 2016 auf ein umfassendes Energiepaket verständigt haben. Aufgrund dessen musste das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz 2016 (KWKG 2016) erneut überarbeitet werden. Vor allem die Begrenzungsme-chanismen der KWKG-Umlage werden nun an die entsprechenden Regelungen des EEG 2017 angeglichen. Schließlich gibt es weitreichende Änderungen im Hinblick auf Meldefristen und die Abrechnung der unterschiedlichen Umlagen und Abgaben im Strompreis.

In den Tagesseminaren, die in Kooperation mit der Fachverlag Moderne Wirtschaft GmbH veranstaltet werden, erfahren die Teilnehmer frühzeitig und aus erster Hand, was sich im Antragsjahr 2017 für Sie ändert. Die Teilnehmer sollen die Möglichkeit erhalten, sich innerhalb kurzer Zeit über die Anforderungen zum Antragsjahr 2017 zu informieren und sich auf die nächste Antragsrunde vorzubereiten, so Locher.

Deshalb standen bzw. stehen auch in diesem Jahr neben den Experten von PwC, erneut Referenten des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), des Verbands der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK), des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz Transmission, der SBB Cargo International sowie GUTcert zur Verfügung. Abgerundet wurde der Referentenkreis durch den Präsidenten des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main.

Das erste Seminar war ein voller Erfolg. Ca. 100 Teilnehmer aus über 60 Unternehmen aus ganz Deutschland sind zu der diesjährigen Auftaktveranstaltung nach Berlin gereist. Neben spannenden und informationsreichen Vorträgen konnten die Teilnehmer ausreichend Fragen, anonym über eine eigens für die Veranstaltung entwickelte App oder im Plenum, an die jeweiligen Referenten stellen. Auch in den Pausen gab es Gelegenheit, sich unternehmensübergreifend mit Referenten oder anderen Antragsstellern auszutauschen. Besonders erfreulich: auch in diesem Jahr haben neben den von PwC betreuten Mandanten wieder viele weitere Unternehmen teilgenommen. Dies spricht für uns und für die hohe Qualität unserer Veranstaltung, so Locher.

Im März soll die zweite Seminarrunde stattfinden. Diesmal mit einem zusätzlichen Tag für die antragsstellenden Schienenbahnen. Das Seminar findet am 01. und 02. März in Frankfurt am Main statt.

Kontaktieren Sie uns

Gerhard Locher

Tel.: +49 211 981-4487

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